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Kinder, Küche, COVID – Materialistisch-feministische staatstheoretische Perspektiven auf die Regierung von Care-Arbeit in der Pandemie

in: Vor der Tür / Redaktion: Magdalena Freudenschuss, Christine Löw, Brigitte Bargetz [und weitere]
2022 , 87-95 S.

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Einrichtung: Ariadne | Wien
Verfasst von: Beier, Friederike info
In: Vor der Tür / Redaktion: Magdalena Freudenschuss, Christine Löw, Brigitte Bargetz [und weitere]
Jahr: 2022
Sprache: Deutsch, Englisch
Beschreibung:
Die weltweite Corona Pandemie verschärft die bereits bestehende Care Krise undführt damit zu einer Zuspitzung vergeschlechtlichter und intersektionaler Ungleichheitsverhältnisse. Während staatliche Politiken vorgeben, die Folgen der Pandemieauf Sorgearbeit abzumildern, sind sie jedoch Teil des Problems. Die bisherige Literatur zu Corona, Care Arbeit und Geschlechterverhältnissen in Deutschland nimmt vor allem die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit während der Pandemie in den Blick. Dabei tragen mehrheitlich Frauen die Lasten der Corona Krise, indem sie (noch) mehr unbezahlte reproduktive Arbeit leisten, da Schulen und Kitas monatelang geschlossen waren und Quarantäneregelungen einen größeren Betreuungsaufwand mit sich bringen. Während diese Forschung wichtige Beiträge zur Konstitution von Care Arbeit und Geschlechterverhältnissen während der Pandemie leistet, wird die Rolle des Staates in Bezug auf die Regierung der Sorgearbeit größtenteils außer Acht gelassen. Zudem ist eine Theoretisierung staatlichen Handelns während der Corona Krise bisher ausgeblieben. Dieser Forschungslücke widmet sich dieser Beitrag und analysiert die Regierung der unbezahlten Haus und Sorgearbeit während der Corona Pandemie in Deutschland aus einer materialistisch feministischen staatstheoretischen (MFST) Perspektive.
Anmerkung:
Enthält Literaturverzeichnis auf Seite 93-95
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