Bern:
Zytglogge
,
1979
,
307 S.
Weitere Informationen
| Einrichtung: | Gosteli Archiv | Bern |
|---|---|
| Verfasst von: | Wenger, Rosalia |
| Ausgabe: | 4. Aufl. |
| Jahr: | 1979 |
| ISBN: | 3729600818 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Kurze Inhaltsangabe: Rosalia ist ein uneheliches Kind und wächst anfangs dieses Jahrhunderts bei seinen Grosseltern in der Lischern in der Nähe von Schwarzenburg auf. Die Mutter arbeitet als Dienstmädchen und als Köchin in der Westschweiz, bis sie einen Bauern im aargauischen Brugg heiratet. Als die Grossmutter stirbt, ist für Rosalia die glückliche Kindheit vorbei. Die Mutter kann sie nicht zu sich holen, weil ihre Schwiegermutter dagegen ist. Von der Armenbehörde der Gemeinde wird Rosalia zur Familie Stöckli nach Schwarzenburg verdingt. Dort arbeitet das elfjährige Mädchen neben der Schule, die ihre einzige Freude ist, hart wie eine Magd. Sie fühlt sich unverstanden und allein gelassen mit ihren Nöten.IDSBB/01.07.1996/beufbb/mw Rosalias Wunsch nach einer Ausbildung ist sehr gross. Am liebsten würde sie Hebamme lernen, entscheidet sich aber schliesslich, bei Frau Hänni eine Lehre als Glätterin zu machen. Zum ersten Mal seit dreizehn Jahren hat sie jetzt jeden Sonntag frei. Nach einer unglücklichen Liebe mit einem Tessiner Früchtehändler lernt sie im Bürgerturnverein der Stadt Bern einen Mann kennen, den sie einige Zeit später auch heiratet, obwohl sie fühlt, dass es nicht der Richtige ist. Nach der Heirat ist Rosalia stolz auf ihre eigene kleine Wohnung. Erste Schwierigkeiten in der Ehe ergeben sich, als ihr Mann arbeitslos wird. Um für den Lebensunterhalt aufzukommen, arbeitet Rosalia wieder bei Frau Hänni und zusätzlich in der Wäscherei Papritz. Als sie schwanger wird, findet ihr Mann glücklicherweise wieder eine Stelle. Kurz nach der Geburt der ersten Tochter erwartet Rosalia schon das zweite Kind, und die Familie zieht in eine grössere Wohnung ins Murifeld.IDSBB/01.07.1996/beufbb/mw Auch in ihrer Ehe wird Rosalia oft gedemütigt. Ihr Mann ist cholerisch und unberechenbar. Grosse Freude hat sie an ihren beiden Töchtern Liliane und Nelli. In ihnen findet sie endlich verständnisvolle Mitmenschen, die sie unterstützen. Rosalia besucht Kurse an der Volkshochschule, liest Bücher und beginnt zu schreiben. Sie kann sich dank der Unterstützung ihrer Töchter emanzipieren und stellt fest, wie sehr sie sich in der Vergangenheit hat in Rollen drängen lassen, um den Erwartungen ihrer Mitmenschen gerecht zu werden.IDSBB/01.07.1996/beufbb/mw | |
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