Buch
Monografie
Einmischung: Gespräche mit Frauen über ihr Verhältnis zu Politik, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Demokratie, Faschismus, Widerstand, Staat, Partei, Revolution, Feminismus
Verfasst von:
Rossanda, Rossana
info
Frankfurt am Main:
Europ. Verl.-Anst.
,
1980
,
258 S. S.
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|---|---|
| Geografika: | |
Weitere Informationen
| Einrichtung: | FrauenMediaTurm | Köln |
|---|---|
| Signatur: | ST.09.026 |
| Orginaltitel: | Le _altre |
| Verfasst von: | Rossanda, Rossana info |
| Mitwirkende: | Pflug, Maja [ÜbersetzerIn] Spingler, Andrea [ÜbersetzerIn] Kroeber, Burkhart [ÜbersetzerIn] |
| Jahr: | 1980 |
| ISBN: | 3434004289 |
| Sprache: | Nicht einzuordnen |
| Beschreibung: | |
| Rossandas politischer Weg beginnt 1943 mit ihrem Eintritt in die Kommunistische Partei Italiens (KPI). 1959 wird sie ins Zentralkomitee der KPI gewählt; ihre kritische Haltung bringt sie jedoch in Widerspruch zur offiziellen Parteilinie, so daß sie 1969 aus der Partei ausgeschlossen wird. Sie engagiert sich in der Neuen Linken und arbeitet für deren publizistisches Organ "Il Manifesto". Ihr Verhältnis zur Frauenbewegung beschreibt sie als zwiespältig: zwar unterstützt sie in Diskussionen die Feministinnen und hält ihnen den Weg frei, aber gleichzeitig fühlt sie sich von ihren Anliegen und Zielen nicht betroffen. "Wir waren perfekte Männer" lautet das Fazit ihrer selbstkritischen Rückschau. Anläßlich einer Folge von Sendungen für den italienischen Rundfunk befragt Rossanda Frauen über ihr Verhältnis zur Politik. Sie greift dabei auf Parolen und Wörter der Politik zurück, die sie von Feministinnen (um)deuten lassen will. Die Gespräche über Politik, Freiheit, Gleichheit, Staat, Partei, Demokratie u.a.m. zeigen, daß Frauen einen "anderen Entwurf von Politik" haben, "der den Interaktionen zwischen konkreten Personen Vorrang einräumt". Sie artikulieren "den Wunsch nach einer Politik, die die Authentizität der Person erkennt und respektiert und die die Individuen aufgrund ihres gemeinsamen Interesses, 'verschieden' zu sein - es sein können zu wollen -, miteinander kommunizieren läßt". Rossanda gibt zu erkennen, daß sie ihr früheres distanziertes Verhältnis zum Feminismus revidiert hat und seine innovativen Qualitäten inzwischen erkennt und für unabdingbar hält. Gleichzeitig bedauert sie, daß gerade der neue feministische Politikbegriff nicht eingreifend und impulsgebend nutzbar gemacht wird. Sie fordert Einmischung in statt Rückzug aus Politik und fragt die Feministinnen, wie sie den Emanzipationskampf gewinnen wollen, wenn sie "außerhalb des Schlachtfeldes" bleiben. | |
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Mo-Fr. 10-17 Uhr, nach Voranmeldung. Die Anmeldung kann telefonisch, per Mail oder über das Kontaktformular erfolgen. Die Einrichtung ist nicht barrierefrei
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