Tonträger
Interview
Interview von Kristine von Soden mit Frau Marieluise S.
in:
Sammlung: Sammlung K. von Soden
1992
,
47:25 Minuten
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| Personen: |
Weitere Informationen
| Einrichtung: | Archiv der deutschen Frauenbewegung | Kassel |
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| In: | Sammlung: Sammlung K. von Soden |
| Bestell-Signatur: | ST-49 ; 2-12 |
| Jahr: | 1992 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Kristine von Soden interviewte 1992 Frau Marieluise S. zu deren Bildungs- und Berufsweg. Frau S. studierte nach ihrem Abitur 1926 Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie erzählte, dass besonders Männer der Ansicht waren, hübsche Frauen sollten nicht studieren, sondern lieber heiraten. Sie betrachtete sich als dritte Generation studierender Frauen. Sie heiratete noch während des Studiums, das sie 1937 sie mit einer Promotion über Fanny Lewald beendete. Frau S. erinnerte sich an Angriffe von Nazis auf jüdische KommilitonInnen. Nach ihrem Studium begann sie als Lektorin im Drei-Masken-Verlag von Alf Teichs und anschließend bei Terra Filmkunst. Von 1947 bis 1961 arbeitete sie als Dramaturgin für die DEFA. Frau S. erinnerte sich allgemein an die Theaterszene in Berlin in den 1920er und 1930er Jahren, u. a. an die Stücke Cyankali und Revolte im Erziehungshaus. Sie erzählte, dass sich schon ihre Mutter für die Frauenbewegung interessierte, sie selbst habe Zeitschriften wie Die Frau gelesen und Vorträge von Gertrud Bäumer, Helene Lange und Marie-Elisabeth Lüders angehört. Zu Frau S. Dozenten gehörten u. a. Arthur Kutscher, Fritz Strich, Julius Petersen, Max Hermann, Arthur Hübner und Bernhard Breloer. Sie war persönlich bekannt mit Bertold Brecht, Wolfgang Staudte und Emil Burri. | |
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