Artikel
Selbstbestimmung kontrovers?! Patient*innenautonomie in der Geburtshilfe
Verfasst von:
Eckardt, Sarah
in:
2020
,
Band:
29
Hier verfügbare Digitalisate
Weitere Informationen
| Einrichtung: | gesis |
|---|---|
| Link: | Volltext |
| Verfasst von: | Eckardt, Sarah |
| In: | |
| Jahr: | 2020 |
| Band: | 29 |
| ISSN: | 2196-1646 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Selbstbestimmung und Autonomie während der Geburt sind seit den 1970er-Jahren zentrale Forderungen der Frauengesundheits- und Patient*innenbewegungen. Im Fokus steht dabei eine Emanzipation von der bio-medizinischen Geburtsmedizin mit ihren starken Interventionen und Kontrollpraktiken. Bei Selbstbestimmung im herkömmlichen Sinn wird ein autonomes, unabhängiges Subjekt vorausgesetzt und adressiert. Aber passt diese Beschreibung überhaupt zu einem Ereignis wie der Geburt? Oder treten angesichts der Spannungslage zwischen Selbstbestimmung und Fürsorge Grenzen der Selbstbestimmung für Gebärende zutage? Diesen Fragen geht der Artikel nach, indem er zuerst einen medizinischen Paradigmenwechsel zum Themenbereich der Patient*innenautonomie nachzeichnet und danach fragt, inwiefern das Selbstbestimmungsparadigma für professionelle Geburtshelfer*innen und Gebärende praktisch relevant ist. Dazu wurden gebärende Frauen kurz vor und nach der Geburt befragt. Weiterführende Überlegungen zu Widerstand und Empowerment in einer sehr machtvollen Institution wie dem Krankenhaus, in dem ein Großteil der Geburten stattfindet, bilden den Abschluss des Artikels. | |
| Anmerkung: | |
| begutachtet (peer reviewed) | |
| Gesamten Bestand von gesis anzeigen | |
| Datensatz im Katalog der Einrichtung anzeigen | |
Auch verfügbar in anderen Einrichtungen
-
GenderOpen | Digital
enthält externes Digitalisat - FrauenGenderBibliothek Saar | Saarbrücken
- STICHWORT | Wien