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Vor 100 Jahren : eine erzgebirgische Dorfgeschichte aus der "guten alten Zeit"; Nach Thatsachen erzählt

in: Saxonia
Leipzig: Ruhl, Moritz , 1856 , Heft: 334-339361-366 , Band: 1
Geografika:

Weitere Informationen

Einrichtung: Louise-Otto-Peters-Archiv | Leipzig
Verfasst von: Elfried von Taura (August Peters)
In: Saxonia
Bestell-Signatur: 6563
Jahr: 1856
Heft: 334-339361-366
Band: 1
Sprache: Nicht einzuordnen
Beschreibung:
Handlung um 1755 lt. Chronik: 1. Steitgespräch zwischen einem jungen Gelehrten - Theophilus, der in eine rauhe Gebirgsgegend geht, um einen erkrankten Geistlichen zu vertreten und seinem Vetter, einem Stadtrichter in Marienberg und sächs. Steuerinspektor über Notwendigkeit, Sinn, Nutzen und Verbot der Tortur ; Beispiel ein Bastel, der Torturen überstand 2. Ritt nach Kühnheide; Rast in Mühle, Diebstahl seines Pferdes, Männer bringen eine vermeintliche Hexe (Dore), Th. überzeugt sie, daß es ein Aberglaube sei, 3. Wanderung nach Kühnheide mit Dore; Rede über Lebensweisen in der Welt; Dore und ihre Behausung; ihre Bekanntsein mit eifersüchtigen vier Brüdern des Dorfes, von denen sie einen heiraten soll; Hinweis auf Bastel (s. o.), vor dem sie Dore bewahren wollen; 4. Weg nach Rübenau; Bastel u. ein Kumpan (Tröger) sprechen über Doro, den unbekannten Vater ihres Kindes, den sie nicht einmal bei Bestrafung verriet; Vorbereitung von "Geschäften", Schilderung von Torturen; Dore beschafft gestohlenes Pferd wieder; 5. Brief Theophilus' an Gräfin, für die er Hauslehrer war, mit Schilderung der Zustände und Bitte um Hilfe u. a. auch für Lessing; 6. Schilderung des Lehrerhauses, des Unterrichts, der Bedingungen, des Dorfes; Auseinandersetzung Doro und Bastel, 7. Dore erzählt ihre Geschichte, ihre Jugend in einer Familie, die durch Not zum Wildern gezwungen war, die Verknüpfung ihres Schicksals mit den vier Brüdern, mit Tröger, mit Bastel, ihr Verzicht auf Heirat mit dem Vater des Kindes, um ihm sein Fortkommen nicht zu zerstören, für das seine Mutter hart gearbeitet, 8. Diskussion darüber, ob es lohnt, den Menschen zum Guten zu bekehren, Tod des Schulmeisters, der den Teufel in der Kirche sah; aber es war nur jemand, der etwas Gestohlenes zurückbringen wollte; Tröger bekennt sich zum Diebstahl, geläutert durch Dore und vor allem die Predigen des Theophilus; Tröger wird von Bastel und den vier Brüdern ermordet; Dore erhält durch List Bestätigung der Tat; Gerichtliche Untersuchung und Urteile; die Orte wurden allmählich sicher; Fazit: Vertrauen in den Menschen und tätige Hilfe sind alleinige Mittel gegen das Verbrechen
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