Film
Die Tochter von Keltoum
Frankreich:
ARTE France
,
2001
,
1 Videokassette (VHS, 101 Min.)
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| Geografika: | |
Weitere Informationen
| Einrichtung: | Frauensolidarität | Wien |
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| Orginaltitel: | La fille de Keltoum <dt.> |
| Mitwirkende: | Charef, Mehdi [RegisseurIn] Levent, Alain [Kameramann/Kamerafrau] Servan-Schreiber, Fabienne [ProduzentIn] |
| Jahr: | 2001 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Rallia ist als Adoptivkind in der Schweiz aufgewachsen. Auf der Suche nach ihren Wurzeln reist die 19-Jährige in die algerische Wüste, um ihre Mutter Keltoum zu finden. Nach einer langen, ermüdenden Reise mit dem Bus erreicht sie das kleine, abgelegene Heimatdorf, in dem sie nur ihren Großvater und ihre geistig verwirrte Tante Nedjma antrifft. Stolz erzählen die beiden ihr, dass Keltoum in El Qantara in einem großen Hotel arbeitet und nur freitags mit Geschenken aus der Stadt heimkehrt. Während Rallia auf ihre Mutter wartet, lernt sie das ärmliche Dasein und den täglichen Überlebenskampf ihrer Verwandten in der kargen Wüste Algeriens kennen. Doch als es schließlich Freitag ist, kommt Keltoum nicht nach Hause. Zusammen mit ihrer Tante Nedjma macht sich Rallia auf eine abenteuerliche Reise zu ihrer Mutter, die sie quer durch die Wüste führt. Doch das Ergebnis ihrer Suche sieht anders aus, als Rallia es sich vorgestellt hatte. Der Film schildert die Suche einer jungen Frau nach ihren Wurzeln und lässt ein eindrucksvolles Bild des gegenwärtigen Algerien jenseits des touristischen Kontextes entstehen. Dabei widmet sich der Film ganz besonders der Darstellung des Lebens algerischer Frauen, die unter schwersten Bedingungen das harte Leben in der kargen Wüstenlandschaft bestreiten müssen. | |
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