in:
2010
,
Band:
2
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| Einrichtung: | gesis |
|---|---|
| Link: | Volltext |
| Verfasst von: | Walthert, Rafael |
| In: | |
| Jahr: | 2010 |
| Band: | 2 |
| ISSN: | 2196-4467 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Die zivilrechtliche Autonomie von Religionsgemeinschaften in Indien erlaubt den direkten Einfluss religiöser Regelungen auf das Verhältnis der Geschlechter. Dies trifft auch auf die ParsInnen, Anhänger des Zoroastrismus und Teil der wirtschaftlichen Elite Mumbais, zu. Über religiöse Tradition legitimierte bestehende Ordnungen wie die patrilineare Konzeption von Gemeinschaft werden dabei von liberalen Gemeinschaftsmitgliedern kritisiert und Gleichberechtigung gefordert. Der Artikel rekonstruiert den Verlauf und die zentralen Positionen des Diskurses um Patrilinearität bei den ParsInnen, der seit einigen Jahren zwischen Liberalen und Orthodoxen geführt wird, und charakterisiert davon ausgehend die gemeinschaftlichen Konfigurationen von Geschlecht und Religion sowie ihre Bezüge zu Wandel und Tradition. | |
| Anmerkung: | |
| begutachtet (peer reviewed) | |
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