Artikel
Eine Welt für sich : Endogamie und Nicht-Integration einer schweizerisch-deutschen Wirtschaftselite in Süditalien im 19. Jahrhundert
Verfasst von:
Caglioti, Daniela Luigia
61-80 S.
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | FrauenGenderBibliothek Saar | Saarbrücken |
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| Verfasst von: | Caglioti, Daniela Luigia |
| Sprache: | Nicht einzuordnen |
| Beschreibung: | |
| In die Welt von Baumwollfabrikanten und Bankiers als eine "Welt für sich" führt der Beitrag von Daniela Luigia Caglioti - sie schreibt über protestantische schweizerisch-deutsche Wirtschaftseliten in Neapel im 19.Jahrhundert. Im zentrum des Interesses steht die Verknüpfung von sozialen Beziehungen - über die partnerInnenwahl und Heirat - und Geschäftswelt. Die relevanten Kriterien waren dabei, von einigen "Ausreißern" abgesehen, Konfessionszugehörigkeit und nationale Herkunft, sozialer Status und Kompatibilität aus ökonomischer Sicht - und zwar über mehrere Generationen der untersuchten Migrantenfamilien hinweg. Der daraus resultierende exklusive Heiratsmarkt lässt sich ein Stück weit durch die massiv katholisch geprägte Ehegesetzgebung vor der italienischen Einigung erklären; er hängt zugleich aber auch mit dem transitorischen Charakter zusammen, den der Aufenthalt in Süditalien für viele Mitglieder dieser Migrantengemeinde hatte: Es galt, die Option einer Rückkehr in das Herkunftsland der Familie möglichst offen zu halten - und für Frauen hatte dies offensichtlich eine noch größere Bedeutung als für Männer. | |
| Anmerkung: | |
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