Film
En Garde
2004
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | ausZeiten | Bochum |
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| Signatur: | 1489 |
| Formatangabe: | Spielfilm |
| Mitwirkende: | Polat, Ayse [RegisseurIn] Kwiatkowsky, Maria [SchauspielerIn] Erincin, Pinar [SchauspielerIn] Polat, Ayse [DrehbuchautorIn] |
| Jahr: | 2004 |
| Spieldauer: | 88 |
| Sprache: | Deutsch |
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Die 16-jährige Alice wird von ihrer Mutter in ein katholisches Erziehungsheim gebracht. Sie leidet an einem hypersensiblen Hörvermögen - laute Geräusche bereiten ihr Qual. Ihre Mitbewohnerinnen Martha und Josefine drangsalieren und erpressen das introvertierte Mädchen. Alice versucht, sich unauffällig zu verhalten und lernt das lebenslustige kurdische Mädchen Berivan kennen, das im Heim auf den positiven Bescheid ihres Asylantrags wartet. Beide melden sich im Fechtunterricht an. Ihre Trainerin kommentiert: Fechten ist wie Schach mit Waffen. Um den Nachstellungen von Josefine und Martha zu entgehen, stiehlt Alice Berivan einen Walkman, was diese bemerkt. Es kommt zum Streit, dennoch entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden Mädchen. Mit einer von Berivan zurückgelassenen, brennenden Zigarette, entfacht Alice einen Zimmerbrand. Sie vertuscht ihre Tat, lässt jedoch Berivan im Unklaren, ob diese den Brand verursacht hat. Schließlich lernt Berivan über Alice den Jungen Ilir kennen und verliebt sich in ihn. Alice sieht ihre Freundschaft zu Berivan in Gefahr. Die Situation eskaliert, als Alice gegenüber Schwester Clara offenbart, dass Berivans Asylantrag nicht korrekt ist. Bei einer Aussprache stößt Berivan Schwester Clara nieder, woraufhin diese an einer Kopfverletzung stirbt. Alice nimmt jedoch die Schuld auf sich. Gegen Ende des Filmes erhält Berivan ihre Aufenthaltserlaubnis und Alice wird in ein anderes Heim verlegt. Berivan beendet die Freundschaft zu Alice. In der Schlussszene kommentiert Alice: En Garde! und los. Manchmal gibt man sich dem Spiel hin und verliert sich darin. Dann vergisst man sich. Man vergisst die Zeit und die Angst. Das sind die schönsten Momente. |
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