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Arbeit im Licht und Schatten der hausväterlichen Gewalt

Verfasst von: Wanger, Thomas Ernst
in:
Rankweil: Wirtschaftsarchiv Vorarlberg , 2011-09-22 , 12-17 S.

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Einrichtung: GenderOpen | Digital
Link: Volltext
Verfasst von: Wanger, Thomas Ernst
Herausgegeben von: Wirtschaftsarchiv Vorarlberg
In:
Jahr: 2011-09-22
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Etymologisch bedeutet Familie (familia, lat.) Dienerschaft. Ehefrau, Kinder, Gesinde, Lehrlinge, später auch die Angestellten (Fabriksabeiter/innen), standen unter der Vormundschaft des Hausvaters, unter hausväterlicher Gewalt. Alle die in "Kost, Lohn und Logis" des Hausvaters standen, hatten im 19. Jh. kein Wahlrecht, auch die Soldaten des "Vater Staat", die als besonders "Untertänige" angesehen wurden. Die ersten Manufakturbetriebe entstanden im 16./17. Jh. im Schatten der staatlichen Armenfürsorge. Neben Zuchthausmanufakturen entstanden nach deren Vorbild "freie" Manufakturen und seit Mitte 18. Jh. industrielle Betriebe. Noch heute finden sich in Weltmarktfabriken in Zollfreizonen Strukturen und Arbeitsbedingungen wie zu Beginn der Industrialisierung. Emanzipation bedeutet aus der hausväterlichen Gewalt in die Selbständigkeit entlassen. Enthierarchisierung gilt sowohl für die Frau als auch für den Mann.
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