Artikel
„The Power of Food to Bring People Together and Create Common Ground“. Affektive Dissonanz und transnationale Solidarität in einem Ernährungsnetzwerk
Verfasst von:
Franke, Esther M.
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in:
2019
,
Heft:
2
,
Band:
28
,
94–107 S.
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | GenderOpen | Digital |
|---|---|
| Link: | Volltext |
| Verfasst von: | Franke, Esther M.; Wember, Carla |
| In: | |
| Jahr: | 2019 |
| Heft: | 2 |
| Band: | 28 |
| ISSN: | issn:1433-6359 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Wie entstehen kollektives Handeln und Solidaritäten jenseits von Identitätspolitik? Dies ist Ausgangsfrage und Erkenntnisinteresse dieses Artikels, der sich der Entstehung von subjektiven und kollektiven Räumen der Bewegung in und durch geteilte lebensweltliche Sphären zuwendet. Aufbauend auf Material, das in einer empirischen Studie im Ernährungsnetzwerk in Toronto, Kanada, gewonnen wurde, wird argumentiert, dass durch Problematisierungen geteilter lebensweltlicher Anliegen, wie hier Ernährung, Räume für eine Politisierung jenseits von Identitätspolitik entstehen. Diese Räume produzieren „affektive Dissonanzen“ (Hemmings 2012), die transnationale solidarische Praktiken ermöglichen. Affektive Dissonanzen werden verstanden als (körperliche) Erfahrung von Divergenz zwischen Ontologie und Epistemologie, also der Differenz zwischen der gefühlten Wahrnehmung des eigenen Seins in der Welt und den Bedingungen eines lebbaren Lebens. Wie über affektive Dissonanzen solidarische Praktiken entstehen ist dabei zentrales Augenmerk des Artikels. Es wird gezeigt, dass materialisierte Ungleichheiten, für die Deutungsangebote bestehen – wie in diesem Fall rassistisch produzierte (ökonomische) Marginalisierung –, affektive Dissonanzen explizierbar machen, während andere (in diesem Fall die Verbindung, Naturalisierung und Abwertung von Weiblichkeit mit Sorge) zwar diffus gefühlt jedoch nicht eingeordnet werden können. Damit, so das Argument, wird die Existenz eines Deutungsangebots zu einer zentralen Schnittstelle von affektiver Dissonanz und Solidarität jenseits von Identitätspolitik. | |
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Ein Repositorium für die Geschlechterforschung.
Eine Kooperation des Margherita-von-Brentano-Zentrum an der Freien Universität Berlin, dem Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität und zu Berlin und dem Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschungan der Technischen Universität Berlin
Eine Kooperation des Margherita-von-Brentano-Zentrum an der Freien Universität Berlin, dem Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität und zu Berlin und dem Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschungan der Technischen Universität Berlin