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Die „grausamen Zyklen von Wiederholungen“ durchbrechen – wie Frauenbewegungen in das kulturelle Gedächtnis gelangen

Verfasst von: Hugo, Katharina [weitere]
in:
2023 , Heft: 3 , Band: 15 , 70–84 S.

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Einrichtung: GenderOpen | Digital
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Verfasst von: Hugo, Katharina; Kronauer, Rita
In:
Jahr: 2023
Heft: 3
Band: 15
ISSN: issn:1868-7245
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Der Beitrag untersucht vor dem Hintergrund des Eingangs der Frauenbewegungen in das kulturelle Gedächtnis die Arbeit von feministischen Archiven am Beispiel des Frauenarchivs ausZeiten in Bochum. Ausgangspunkt der Überlegungen ist der politische Anspruch des Archivs, das sowohl als Gedächtnis-Aktivistin das kulturelle Gedächtnis der Gesellschaft formt als auch als Reaktualisiererin historischer Inhalte an der Aneignung historischen Wissens mitwirkt. Die theoretische Grundlage bilden die Theorie des kulturellen Gedächtnisses nach Assmann und Assmann sowie die Überlegungen Carol Glucks zum Gedächtnis-Aktivismus. Durch die Einbeziehung von Forschungen zum Movement-Memory Nexus wird die Arbeit von ausZeiten als Arbeit am Bewegungsgedächtnis beschrieben. Darauf aufbauend wird der Eingang sozialer Bewegungen, im vorliegenden Fall der Zweiten Frauenbewegung(en), in das kulturelle Gedächtnis diskutiert.
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Ein Repositorium für die Geschlechterforschung.
Eine Kooperation des Margherita-von-Brentano-Zentrum an der Freien Universität Berlin, dem Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität und zu Berlin und dem Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschungan der Technischen Universität Berlin

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