Film

Gerdas Schweigen

2008
Geografika:

Weitere Informationen

Einrichtung: ausZeiten | Bochum
Signatur: 1176
Formatangabe: Doku
Mitwirkende: Wauer, Britta [RegisseurIn]
Wauer, Britta [DrehbuchautorIn]
Jahr: 2008
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Gerda Schrage (* 5. März 1920 in Berlin; † 8. März 2010 in New York, Tochter jüdischer Eltern aus Polen, war für die Elstermanns Teil der Familie. Knut Elstermanns Urgroßeltern und die Eltern von Gerda Schrage waren Nachbarn. 1939 wurden Gerdas Eltern abgeholt. Sie selbst wurde verpflichtet, Pelze für die Wehrmacht zu nähen, entkam im Februar 1943 ihrer Deportation und schaffte es, in Berlin bei Hilde Prager, der Großtante Knut Elstermanns, unterzutauchen, bis sie im April 1944 aufgespürt und nach Auschwitz verschleppt wurde. Dort bekam sie eine Tochter, das Ergebnis einer Affäre mit einem ungarischen Pelzhändler, die sie jedoch innerhalb weniger Tage durch die unmenschlichen Versuche des KZ-Arztes Josef Mengele wieder verlor. Im Januar 1945 konnte Gerda mit Hilfe eines deutschen Deserteurs fliehen. 1948 erfuhr sie durch eine Zeitungsannonce, dass ihre Schwester Toni - ihre einzige überlebende Verwandte - in Chicago lebte. Im selben Jahr emigrierte sie in die Vereinigten Staaten.
Gesamten Bestand von ausZeiten anzeigen

Standort

ausZeiten e.V. - Bildung, Information, Forschung und Kommunikation für Frauen

Herner Str. 266
44809 Bochum
Telefon: +49 (0)234 50 32 82
Öffnungszeiten
Di & Do 15.00 - 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Ich stimme der Nutzung von Google Maps zu.

Ähnliche Einträge