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Zwölf IMs auf eine Lesbe : Seit Anfang der 80er Jahre bespitzelte die Stasi systematisch die Lesben- und Schwulenszene in der DDR / Die Bewegung sollte zersetzt werden / Stasi erstellte rosalila Listen
Verfasst von:
Soukup, Jean Jacques
in:
1 S.
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | belladonna | Bremen |
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| Verfasst von: | Soukup, Jean Jacques |
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| Sprache: | Deutsch |
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| In Halle fand eine Tagung über den Umgang der Stasi mit Lesben und Schwulen statt. Mit fast hundert Teilnehmenden war dies nicht nur der Beginn einer Aufarbeitung, sondern auch das erste größere Treffen der damals in der Bewegung Aktiven. Seit den 80er Jahren wurden Schwule und Lesben in der DDR systematisch observiert, um die Entstehung einer alternativen Bewegung innerhalb einer pluralistischen Gesellschaftsauffassung nach westlichem Vorbild zu verhindern. Die zuständige Abteilung des Ministerium für Staatssicherheit baute ein breites Informationsnetz auf, erstellte rosalilane Listen, stufte Homosexuelle in Gruppen als Sicherheitsrisiko ein, bespitzelte sie und führte "Zersetzungsmaßnahmen" durch. | |
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