Film

Desert Hearts

1985
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Geografika:

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Einrichtung: ausZeiten | Bochum
Signatur: 287
Mitwirkende: Deitch, Donna [RegisseurIn]
Shaver, Helen [SchauspielerIn]
Charbonneau, Patricia [SchauspielerIn]
Rule, Jane; Cooper, Natalie [DrehbuchautorIn]
Jahr: 1985
Sprache: Nicht einzuordnen
Beschreibung:
Der Film spielt in Reno, dem Mekka der Spieler und Scheidungswilligen. Es ist die Zeit der großen Straßenkreuzer und der Musik von Elvis. Vivian Bell (gespielt von der phantastischen Helen Shaver), eine Englisch-Professorin aus New York, kommt nach Reno, um sich nach 12 Jahren leidenschaftsloser Ehe scheiden zu lassen. Als sie im Verlauf der Handlung einmal gefragt wird, woran ihre Ehe gescheitert ist, antwortet sie mit einem zynischen Grinsen, ihre Ehe sei in stillen Wassern ertrunken.



Vivian quartiert sich auf einer Ranch ein. Frances (Audra Lindley), die Besitzerin der Ranch, ist nach dem Tod ihres Mannes mit ihrem Sohn und ihrer Stieftochter allein und nimmt Vivian freundlich auf. Schnell stellt Vivian fest, das Frances ihren Sohn sowie auch ihre Stieftochter Cay (Patricia Charbonneau, talentiert und obendrein eine Augenweide) mit ihrer Liebe und Fürsorge erstickt, aus Angst, allein zu sein.



Cay arbeitet in einem der unzähligen Spielcasinos von Reno. Ihr Chef dort ist bis über beide Ohren verliebt in sie (wer kann es ihm verdenken?), hat aber keinerlei Chancen bei ihr. Cay bevorzugt das eigene Geschlecht und sie hat keinerlei Probleme, "eine für's Bett" zu finden, doch Cay sucht nach der "Richtigen", der Frau, die ihr etwas bedeutet, mit der sie alt werden möchte. Als sie Vivian das erste Mal begegnet, glaubt sie, diese Frau nun endlich gefunden zu haben.



Nachdem die beiden Frauen sich zunächst einmal angefreundet haben, gelingt es Cay mit geradezu atemberaubender Selbstverständlichkeit, das Objekt ihrer Liebe und Begierde zu verführen. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine unglaublich intensive und leidenschafliche und leidenschaffende, alles verzehrende Liebe...



Mehr mag ich über die Handlung nicht verraten. Aber eine Kernaussage des Films ist meiner Ansicht nach, daß es nichts Schlimmeres gibt, als später vielleicht, wenn es zu spät ist, zu bereuen, etwas NICHT getan zu haben.
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