Buch
Monografie
Rechtliche und politische Diskriminierung von Mädchen und Frauen
Verfasst von:
Münder, Johannes
[weitere]
Opladen:
Leske + Budrich
,
1984
,
158 S. S.
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | FrauenMediaTurm | Köln |
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| Signatur: | LE.03.155 |
| Verfasst von: | Münder, Johannes; Slupik, Vera; Schmidt-Bott, Regula |
| Herausgegeben von: | Sachverständigenkommission Sechster Jugendbericht |
| Jahr: | 1984 |
| ISBN: | 3810004871 |
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| Sprache: | Nicht einzuordnen |
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| In zwei Teile gegliederte Untersuchung: 1. Münder und Slupik untersuchen die rechtliche Diskriminierung von Mädchen und jungen Frauen im Sozialisationsbereich. Sie weisen nach, daß sowohl im Familienrecht, als auch im Schulrecht, im Berufsbildungsrecht und im Recht der Jugendhilfe direkte und indirekte Diskriminierung stattfindet, während kompensatorische Regelungen weitgehend fehlen. Die Autorinnen vertreten die Auffassung, daß der "Art.3 Abs.2 GG dazu verpflichtet, durch entsprechende Regelungen die Möglichkeit für Gleichberechtigung im sozialen, gesellschaftlichen Bereich zu schaffen", also daß grundgesetzlich eine "Pflicht zum Handeln" besteht. Hieraus leiten sie ihre Forderungen ab: - die Rechtstatsachenforschung zur indirekten Diskriminierung muß erweitert und forciert werden; - die direkten Benachteiligungen müssen vom Gesetzgeber beseitigt werden; -angesichts des Ausmaßes von Benachteiligung sind gegensteuernde, kompensatorische Maßnahmen erforderlich (z.B. Quotierung). 2. Schmidt-Bott skizziert die Positionen von CDU/CSU, FDP und SPD zur Frauenpolitik. Ins Zentrum ihrer Ausführungen stellt sie das Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, auch wenn die Festschreibung der Frau auf die Familienrolle in den parteipolitischen Programmatiken keinen Platz mehr hat - so die Autorin -, zeigt die Realität, daß eben diese Festschreibung in wirtschaftlichen Krisenzeiten nach wie vor ungebrochen wirksam ist. Literaturangaben | |
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Standort
Frauenmediaturm – Feministisches Archiv und Bibliothek
Bayenturm / Rheinauhafen
50678 Köln
Telefon: +49 (0)221 931 88 10
Öffnungszeiten
Mo-Fr. 10-17 Uhr, nach Voranmeldung. Die Anmeldung kann telefonisch, per Mail oder über das Kontaktformular erfolgen. Die Einrichtung ist nicht barrierefrei
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