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Störung und Dynamik als Normalfall : Was bedeutet das für Natur- und Geschlechterverhältnisse?
Verfasst von:
Katz, Christine
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in:
2026
,
Band:
18
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| Einrichtung: | gesis |
|---|---|
| Link: | Volltext |
| Verfasst von: | Katz, Christine; Gottschlich, Daniela |
| In: | |
| Jahr: | 2026 |
| Band: | 18 |
| ISSN: | 2196-4467 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Der Beitrag untersucht, wie Störung und Dynamik in ökologischen Theorien und im praktischen Naturmanagement Eingang finden und welche Bedeutung dies für Geschlechterverhältnisse hat. Denn auch in der Ökologie wird implizit eine Auseinandersetzung über Gesellschaftliches und damit über Geschlechterverhältnisse ausgetragen. Wir nutzen Erkenntnisse aus drei Forschungsprojekten und dualismuskritische Zugänge aus der Geschlechtertheorie. Der Wandel im Naturverständnis von Stabilität zu Störung und Dynamik als Normalfall eröffnet neue Perspektiven, die mit der bisherigen dualistischen Herrschaftslogik brechen: mit Instrumentalisierung, Ausbeutung und Unterordnung "des Anderen". Zugleich begünstigt in der Ökologie dieser Wandel die Tendenz zur Fixierung auf Funktionalität, was wiederum die Ökonomisierbarkeit von Natur erleichtert. Ein prozesshaftes Naturverständnis, wie wir es im Lübecker Modell der naturnahen ökologischen Waldwirtschaft finden, bietet hingegen Chancen für tatsächlich nachhaltiges vorsorgendes Naturmanagement - für ein Caring with Nature/s in der Praxis. | |
| Anmerkung: | |
| begutachtet (peer reviewed) | |
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