Buch Monografie

Revolutionärinnen : Frauen, die Geschichte schrieben

Verfasst von: Bleyer, Alexandra
Ditzingen: Reclam , 2025 , 302 S.

Weitere Informationen

Einrichtung: Frauensolidarität | Wien
Verfasst von: Bleyer, Alexandra
Jahr: 2025
Maße: 21 cm
ISBN: 3150114136
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
„Wer schreibt, der bleibt“ - mit diesem Abschluss des Vorwortes leitet die Historikerin Alexandra Bleyer das Buch „Revolutionärinnen. Frauen, die Geschichte schrieben“ ein. Sie erzählt von 20 Frauen und Freiheitskämpferinnen und trägt damit ihren Teil dazu bei, dass das was sie schrieben und sagten, bleibt. Auf 272 Seiten wird die Wichtigkeit der Vielfalt innerhalb der Bewegungen sichtbar, indem unterschiedliche Frauen indirekt ans Wort kommen. Es ergibt sich eine Sammlung an entschlossenen Kämpfen für Veränderung, mehr Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Freiheit. Alexandra Bleyer stellt sich außerdem den Fragen, was die Frauen in ihren Revolutionen verbindet, wo Netzwerke entstanden und wo Abgrenzungen. Was die meisten Frauen in diesem Buch gemeinsam haben, ist, dass sie laut waren und auffielen. Es waren keine Kämpfe die im Stillen ausgetragen wurden, sondern sie wurden aufgeschrieben, verkündet und von den Barrikaden gerufen. Es ist einerseits ein ermutigendes Werk, das bewusst macht, welch weiter Weg schon zurückgelegt und wie viel Veränderung bereits in Gang gesetzt wurde. Andererseits erzählt es von jenen Ungerechtigkeiten, die viele Frauen zum Teil auch heute noch erleben. Alexandra Bleyer gelingt es somit ein Buch zu schreiben, das politische Bildung verknüpft mit einem Aufruf, sich in Zeiten des Zweifels an unsere Vorgängerinnen zu wenden und von ihnen lernen zu dürfen, laut zu bleiben. *** Inhalt *** *** »Frauen, wann hört ihr auf, blind zu sein?« Olympe de Gouges: Die Rechte der Frau, erklärt und verteidigt *** »Wenn der Mann der Herr ist, ist die Frau die Herrin« Abigail Adams: Politik als erfolgreiches Familienunternehmen *** »um Gewissen und Herzen wachzurütteln« George Sand: Zwischen Sozialismus und Feminismus *** »Ich liebe meine Freunde und hasse meine Feinde« Manuela Sáenz: Freiheitskämpferin und Agentin *** »was ein Weib thun darf, thun soll […] thun muss« Mathilde Franziska Anneke: Neubeginn nach dem Scheitern *** »Vereinigt euch mit mir, damit wir nicht zurückbleiben« Louise Otto-Peters: Von der Revolution zur organisierten Frauenbewegung *** »Es ist unsere Absicht, zu allen gerecht & fair zu sein« Susan B. Anthony: Freundschaft und Rivalität auf dem Weg zum Frauenwahlrecht *** »Lesen kann ich nicht, aber ich kann hören« Sojourner Truth: Gegen Rassismus und Sexismus *** »Eine große Tragödie kann viele andere retten« Emily Wilding Davison: Heiligt der Zweck militante Mittel? *** »Ich habe selbst ein Gewissen, Verstand und Urteilsvermögen« Pandita Ramabai: Frauen und Heilige Schrift(en) *** »Diese Mädchen sind wie Geschöpfe, die in einer Kiste gehalten werden« Kishida Toshiko: Ratschläge für Mütter und Schwestern *** »Eine Frau kann für alle Frauen stehen« Vida Goldstein: Eine Frau im Wahlkampf *** »Die Revolution muss in unserem Zuhause beginnen« Qiu Jin: Die Schwertkämpferin in Männerkleidung *** »›Europa‹ ist schon mehr als ein geographischer Begriff« Bertha von Suttner: Frauen für den Frieden *** »Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit« Hudā Sha’rāwī: Ausbruch in neue Räume *** »Befreiung einer wertvollen Hälfte der Menschheit« Lida Gustava Heymann: Radikal für Recht und Gerechtigkeit *** »Es war Zeit für die Türkin, zu erwachen und ihre Augen zu öffnen« Emine Semiye: Feminismus und Islam *** »Niemals dürft ihr euch für eure Farbe schämen« Adelaide Smith Casely Hayford: Identitätssuche zwischen den Kulturen *** »Die Revolution ist großartig, alles andere ist Quark!« Rosa Luxemburg: Kompromisslos auf Konfrontationskurs *** »Ein neues Kapitel der Menschheitsgeschichte« Alexandra Kollontai: Vereinbarkeit von Familie und Beruf(ung) ***
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Standort

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