Artikel
Kunst und Wissenschaft als parallele Erkenntnisformen - transdisziplinäre Überschreitungen und Perspektivwechsel
Verfasst von:
Schrader, Gertrud
in:
2025
,
Band:
17
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | gesis |
|---|---|
| Link: | Volltext |
| Verfasst von: | Schrader, Gertrud |
| In: | |
| Jahr: | 2025 |
| Band: | 17 |
| ISSN: | 2196-4467 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| In meinem Beitrag entwickele ich einen Perspektivwechsel der Reflexion technologischer Artefakte im Feld der Feminist Science and Technology Studies (Feminist STS), indem ich Kunst und Wissenschaft als parallele Erkenntnisformen mit je eigenen Zugängen und den damit einhergehenden je eigenen epistemologischen Potenzialen darlege. Dafür erarbeite ich exemplarische Reflexionen zweier kollaborativer Intra-Aktionen mit digitalen technologischen Artefakten: zum einen eine Analyse des Chatbots ELIZA von Joseph Weizenbaum, basierend auf theoretischen Ansätzen der Feminist STS, insbesondere von Karen Barad, und der Geschlechtertheorie von Judith Butler; zum anderen die Darstellung und Deutung meines künstlerischen Experiments mit einem Roboterarm Zeichnen mit PANDA. Letzteres zeigt am konkreten Werk die reflexiven Optionen künstlerischer Verfahren. Mit dem Begriff der Parallelität setze ich Kunst und Wissenschaft in Bezug zueinander, um die je eigenen Reflexionspotenziale und deren Grenzen auszuloten. Mit den unterschiedlichen Verfahren und Handlungsoptionen von Kunst und Wissenschaft wird exemplarisch ein reflexives Spannungsfeld beider Reflexionsformen begründet. | |
| Anmerkung: | |
| begutachtet (peer reviewed) | |
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