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Einrichtung: gesis
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Verfasst von: Scheele, Alexandra; Burzan, Nicole; Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Jahr: 2019
ISSN: 2367-4504
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Ausgehend von der These, dass der Arbeitsbegriff noch immer für die feministische Arbeitsforschung problematisch ist, setzt sich der Beitrag mit der Frage auseinander, ob und inwiefern Erwerbsarbeit mit Emanzipationsprozessen verbunden ist. In der Auseinandersetzung mit Marx wird diskutiert, dass einerseits Arbeit grundlegendes Fundament der Gesellschaft ist und zentral Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einnimmt. Sie ist der Ort, an dem über Ressourcen und Lebenschancen entschieden wird. Zugleich wird über die Gleichsetzung von "Arbeit" mit bezahlter Erwerbsarbeit der gesamte Bereich meist unbezahlter "Reproduktionsarbeit" oder auch "Care-Arbeit" abgewertet. Es geht von daher darum, eine Perspektive auf die "ganze Arbeit" zu entwickeln, die den Zusammenhang von gesellschaftlicher und geschlechtlicher Arbeitsteilung deutlich macht. Der Beitrag zeigt auf, dass es notwendig ist, die bestehende Arbeitsteilung zwischen einer Arbeitsforschung, die in erster Linie die Organisation von Erwerbsarbeit untersucht und einer Geschlechterforschung, die in erster Linie die bezahlte und unbezahlte Care-Arbeit in den Blick nimmt, zu überwinden.
Anmerkung:
begutachtet
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